Gegendarstellung zum Bericht über QN Europe

Wir nehmen Bezug auf den am 2. April 2019 um 20:15 Uhr in der SWR-Sendung Marktcheck gezeigten Beitrag über QN Europe – Was steckt hinter dem Geschäftsmodell? Die Berichterstattung ist tendenziös und lässt die gebotene Objektivität vermissen.

Wie bereits mehrfach schriftlich und im persönlichen Gespräch gegenüber dem SWR erklärt, sind nicht Uhren der Mittelpunkt des Geschäftsmodells von QN Europe – ebenso wenig wie die Anwerbung von Vertriebspartnern.

QN Europe hat 2018/2019 einen hohen sechsstelligen Betrag in Produktentwicklung investiert, um die Produktpalette zu verbreitern und allein 2019 vier neue Produkte auf den Markt gebracht: Vom natürlichen Energydrink Guaringa bis hin zur Nahrungsergänzung im Fitnessbereich. Allein hieraus ergibt sich, dass der Mittelpunkt des Geschäftsmodells von QN Europe der Verkauf von Produkten ist, die mit hohem Qualitätsanspruch und allen einschlägigen Zertifizierungen exklusiv im Direkt-vertrieb angeboten werden.

Auch dieser Beitrag beleuchtet die ebenfalls bei QN Europe exklusiv erhältlichen Uhren der Marke Bernhard H. Mayer. Auch hierzu wurde bereits 2018 ausführlich Stellung genommen – der Beitrag wiederholt dennoch die Mutmaßungen der ersten Ausstrahlung im Juni 2018.

Die Marke Bernhard H. Mayer wird seit fast 20 Jahren weltweit exklusiv durch QNET bzw. seit 2014 durch QN Europe in Europa vertrieben. Bernhard H. Mayer Uhren werden in der Schweiz gefertigt und tragen das Qualitätsiegel “Swiss Made”. Zwischen Bernhard H. Mayer und QN Europe besteht seit Jahren keine aktive Geschäftsbeziehung mehr.

Der wiederholt vorgebrachte „Verdacht“, bei QN Europe handle es sich um ein Schneeballsystem, das den Tatbestand der progressiven Kundenwerbung erfülle, wird durch Wiederholung nicht faktischer.

Fakt hingegen ist, dass dieser Verdacht per Urteil des OLG Frankfurt seit 2016 als ausgeräumt gelten muss: Hier wurde bestätigt, dass es sich bei QN Europe um einen legalen Direktvertrieb handelt (nachzulesen unter: www.lareda.hessenrecht.hessen.de/lexsoft/default/hessenrecht_lareda.html# docid:7497728).

Dass die Staatsanwaltschaft Darmstadt angeblich weiter gegen QN Europe ermittelt, können wir nicht bestätigen. Gegen uns wurden bislang keinerlei Vorwürfe erhoben. Da uns die Ermittlungsakten nicht vorliegen, müssen wir davon ausgehen, dass sich Ermittlungen ggf. gegen einzelne Vertriebs-partner richten. Wir möchten uns dazu aber nicht an Mutmaßungen beteiligen.

Ausdrücklich widersprechen möchten wir auch der gesamten Darstellung von QN Europe als Unternehmen, die den Eindruck erwecken möchte, dass QN Europe nicht offen und transparent kommuniziert, sich der Nachforschung durch die Presse entzieht oder sich hinter einem „verschachtelten Firmengeflecht“ versteckt. Dazu stellen wir fest:

  • QN Europe wurde vom SWR zunächst einmal schriftlich um ein Interview gebeten. Der angebotene Termin war extrem kurzfristig und nicht verhandelbar. Da die Geschäftsführung sich an dem Tag auf Dienstreise im Ausland aufhielt, kam das Gespräch leider nicht zustande. Die zweite Anfrage wurde innerhalb kürzester Zeit mit einem Terminangebot beantwortet, das auch realisiert wurde. Der SWR habe „mehrmals vergeblich um ein Interview gebeten“, ist also explizit falsch.
  • QN Europe ist 2018 solide gewachsen und brauchte mehr Platz. Deshalb wurde unweit der alten Büroadresse im Oktober ein neues Bürogebäude mit Lager angemietet. QN Europe hat darüber offen und breit informiert, unter anderem im eigenen Blog (http://www.qbuzz. qneurope.com/2018/11/qn-europe-countdown-fuer-neues-office-laeuft/). Die Darstellung des SWR, man sei praktisch untergetaucht und habe die alten Räume verwaist zurück-gelassen, ist irreführend: Der Mietvertrag wurde ordentlich gekündigt, der Umzug bekannt gemacht. Auch bedurfte es keiner aufwändigen Recherche, um die neue Adresse herauszufinden: Sie steht, wie bei jedem anderen Unternehmen auch, u.a. auf der Kontaktseite der Website.

Ebenso gibt es um QN Europe kein „verschachteltes Firmengeflecht mit wechselnden Namen“. Wie gegenüber dem SWR bereits mehrfach erklärt, gibt es nur QNet als internationale Konzernmutter, QN Europe als europäische Tochtergesellschaft und Eurasia Services, die während der Startphase von QN Europe den Kundensupport für QN Europe in Deutschland übernommen hatte.

Schließlich möchten wir auch auf die gezeigten Beispiele von Betroffenen eingehen, die angeblich Wohnung und Arbeit verloren haben und mit Schulden zurückgeblieben sind.

Da die einzige Person, die dies behauptet, anonym bleibt, lässt sich leider nicht nachvollziehen, ob dieses Schicksal tatsächlich mit QN Europe verbunden ist. Ebensowenig, ob der in einem Stuttgarter Büro beratende Geschäftspartner (ohne Firmenschild an der Tür) überhaupt QN Europe oder womöglich einem Mitbewerber zuzurechnen ist.

Fakt ist: Niemand muss seine Anstellung oder Ausbildung beenden, um für QN Europe zu arbeiten – viele unserer Geschäftspartner betreiben ihr Geschäft erfolgreich im Nebenberuf. Auch empfehlen wir niemandem, für einen Einstieg Investitionen zu tätigen oder gar Kredite aufzunehmen.

Tatsächlich haben wir nach dem ersten Bericht von SWR Marktcheck im Juni 2018 umgehend mit unseren Geschäftspartnern Kontakt aufgenommen, intensive Nachforschungen über unlautere Geschäftsmethoden unserer selbstständigen Partner angestellt, unsere Verträge und Regeln neu und strenger gefasst sowie die Zusammenarbeit mit mehreren Geschäftspartnern fristlos beendet.

QN Europe duldet das beschriebene Handeln nicht und unterbindet dies konsequent, wo immer wir davon Kenntnis erhalten. Alle Reklamationen von Kundenseite wurden schnell und maximal kulant bearbeitet.

Auch haben wir auf den Einsatz von nicht autorisiertem Schulungsmaterial reagiert, wie es im Beitrag gezeigt wurde. Allen Geschäftspartnern von QN Europe wurde strikt untersagt, mit eigenem Material Kunden und neue Mitarbeiter anzusprechen oder zu beraten – und aktuelles, compliance-gerechtes Schulungsmaterial wurde innerhalb kürzester Zeit von QN Europe zur Verfügung gestellt. Sollte die gezeigte Beratungsszene in Stuttgart also nicht gestellt gewesen sein, so gibt sie jedenfalls nicht den heutigen Stand des Handelns unserer Geschäftspartner wieder.

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