Raus aus der Komfortzone – So bewältigst du unangenehme Aufgaben

Prokrastination, Aufschieberitis oder Trödelei: das Nicht-Erledigen von unangenehmen Aufgaben hat viele Namen. Die Gründe warum Personen Aufgaben vermeiden sind dagegen sehr individuell. Oftmals fühlen wir uns schlichtweg überfordert und verbringen unsere Zeit lieber mit angenehmeren Dingen. Um eine unangenehme Aufgabe anzugehen, solltest du zunächst ergründen, wieso du sie ständig vor dir herschiebst. Die folgenden Tipps können dir helfen, die Probleme aktiv anzugehen und somit aus der Welt zu schaffen.

1. Vorbereitung ist das A und O

Eine gute Vorbereitung ist wie so oft der Schlüssel zum Erfolg. Wer nicht alle wichtigen Unterlagen beisammen hat, findet immer eine Ausrede nicht mit einer Aufgabe anzufangen. Bist du dabei auf die Hilfe von Kollegen angewiesen, ist falsche Scheu fehl am Platz: Erfahrene Kollegen können oft weiterhelfen! So erhältst du vergleichsweise schnell und einfach Zugang zu einer unangenehm anmutenden Aufgabe.

2. Organisiere dich

Organisierte Personen sind in der Regel erfolgreicher. Für unangenehme Aufgaben kann es also hilfreich sein, wenn du deine Tasks aufschreibst und logisch kategorisierst. Die To-Do-Liste ist dabei altbewährt, hilft aber nur, wenn nicht immer neue Stichpunkte hinzugefügt, sondern die Aufgaben auch tatsächlich abgearbeitet werden. Für kleine Erfolgsmomente sorgt dabei eine detaillierte Untergliederung: So kann statt „Papierkram erledigen“ etwa „Mails lesen und beantworten“, „Ordner anlegen“ etc. aufgeführt werden. Diese Aufgaben sind schneller erledigt und geben dir auf dem Arbeitsweg Bestätigung. Unangenehme Aufgaben lassen sich zudem ohne Ablenkung am besten bearbeiten. Aus diesem Grund solltest du darauf achten, den jeweiligen Tasks Deadlines oder Termine zuzuordnen. Diese spornen an, fokussiert zu arbeiten und geben dir den Überblick, wann was bearbeitet werden sollte.

3. Priorisiere deine Aufgaben

Aufgaben sollten tendenziell immer priorisiert werden. Dazu gehört auch zu entscheiden, welche Aufgaben du selbst übernimmst und welche delegiert werden können. Kompetente Kollegen stehen dir in den meisten Fällen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Eine unterschätzte Eigenschaft ist dabei auch die Fähigkeit, „Nein“ zu sagen. Wer jedem Mitarbeiter immer aushilft, macht es sich selbst schwer und scheinbar lösbare Aufgaben werden so aufgrund von Zeitmangel zu nervigen Problemen. Durch eine Ablehnung dieser Anfragen, die nicht in das eigene Tätigkeitsfeld passen, kann allerdings aktiv Selbsthilfe betrieben und der Fokus auf eigene Projekte gelegt werden.

4. Visualisiere deinen Erfolg

Zuletzt solltest du dir immer vor Augen führen, welche positiven Resultate aus dem Abschluss einer unangenehmen Aufgabe folgen. Sei es eine Gehaltserhöhung oder einfach nur Erleichterung und das Wissen, über sich selbst hinausgewachsen zu sein: Du fühlst dich besser, wenn die Aufgabe erledigt ist. Nach dem Etappenziel sich selbst zu belohnen, ist ebenfalls wichtig: Gönn dir nach einem stressigen Gespräch eine kurze Auszeit in Form eines Spaziergangs oder ein entspannendes Bad nach der Arbeit. Diese freudigen Aussichten halten den Motor auch bei unangenehmen Aufgaben am Laufen!

Mit diesen Tipps bewältigst auch du schon bald unangenehme Aufgaben mit links. Hast du selbst weitere Anregung zum Thema Aufgabenbewältigung, lasse es uns wissen und kontaktiere uns unter: eu.support@qneurope.com

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