Netzwerken – gewusst wie!

Ein gutes Netzwerk ist für den beruflichen Erfolg sehr wichtig. Wer die richtigen Leute kennt und auf sie zurückgreifen kann, kommt schneller an Informationen oder erhält Ratschläge und Tipps rund um das eigene Geschäft oder die Branche. Vor allem aber kannst du durch ein qualifiziertes Netzwerk weiterempfohlen werden und so neue Kunden gewinnen.
Die Komfortzone verlassen
„Wer nicht neugierig ist, erfährt nichts“, das wusste schon Johann Wolfgang von Goethe. Ein gutes, vor allem persönliches Netzwerk baut sich nicht von alleine auf. Im Gegensatz zu Facebook & Co, wo es um Masse anstelle von Klasse geht, muss man bei dieser Art von Netzwerkaufbau sein Büro verlassen und auf Leute zu gehen können. Doch wie und wo fängt man an? Hier haben wir fünf Tipps für dich zusammengestellt, mit denen du ein gutes Netzwerk aufbauen kannst.
Kenne deine Ziele
Zuerst einmal stell dir die Frage, welche Ziele du mit einem Netzwerk erreichen möchtest? Dann weißt du auch ganz schnell, welche Leute du kennenlernen möchtest. Es ist nicht unbedingt wichtig, 1000 Leute in seinem Netzwerk zu haben, sondern die richtigen.

Orte identifizieren
Wo treffen sich die Menschen, die für dich interessant sind? Achtung: Gehe immer davon aus, Leute treffen zu wollen, die schon da sind, wo du noch hin möchtest. Wenn du die triffst, die genauso weit sind wie du, bringt dir solch ein Kontakt nicht viel Es gibt viele Branchenevents, Netzwerkveranstaltungen, die genau das im Sinn haben, nämlich Menschen zu vernetzen und weiterzubringen.

Erst einmal geben statt nehmen
Die ersten Schritte sind getan. Du hast Events identifiziert, bist auch schon auf dem ein oder anderen gewesen. Viele machen den Fehler, gleich mit der Tür ins Haus zu fallen und profitieren zu wollen. Nur den eigenen Nutzen vor Augen, wirkst du schnell sehr bemüht und vor allem nervig. Es geht immer um das Gespräch auf Augenhöhe. Deshalb erst einmal geben, das heißt, anderen helfen, Kontakte weitergeben, das ist ein guter Start. Bau dir darauf dein Image im Netzwerk auf. Der Social Media Berater Mike Sansone hat dazu die 70-20-10 Regel aufgestellt:
Nutze 70% deiner Zeit, um anderen zu helfen,
20% der Zeit, um dich selbst zu präsentieren (Selbstvermarktung) und
10% der Zeit, um andere um Hilfe zu bitten.
Eindruck hinterlassen
Niemand sagt, dass ein Netzwerk schnell aufgebaut sei. Sicher ist es am Anfang frustrierend, wenn du auf Leute triffst, die sich als nicht passend herausstellen. Wenn du gefühlt tausende Visitenkarten einsammelst, die du gleich wieder wegschmeißen kannst. Lass dich nicht entmutigen. Irgendwann fällt es dir leichter, die für dich richtigen Gesprächspartner zu identifizieren. Hinterlasse im Gespräch einen bleibenden Eindruck. Dabei geht es nicht darum, anzugeben. Spannender ist es, vielleicht etwas Persönliches preiszugeben, zum Beispiel zu erzählen, wo man sich eventuell ehrenamtlich engagiert. Das bleibt beim anderen hängen. Wichtig ist auch, seinem Gesprächspartner gegenüber Interesse zu zeigen und sich Dinge zu merken, die du bei der späteren Kontaktpflege nutzen kannst.

Kontakte pflegen
Hast du wichtige Kontakte kennenglernt heißt es, sie zu pflegen. Experten raten, innerhalb von 72 Stunden nach dem ersten Treffen zu handeln. Schreib eine Mail, rufe an, vereinbare einen neuen Termin und vernetze dich über LinkedIn oder Xing. Auch wenn es wie ein alter Hut erscheint, Geburtstagsglückwünsche oder Glückwünsche zu anderen wichtigen Daten sind immer noch effektiv. Du solltest dir hier ruhig ein bisschen Zeit für den Inhalt nehmen, damit er wirklich gut wird.

Mit diesen Tipps, sollte der Aufbau eines qualifizierten Netzwerkes gelingen. Hast du weitere Fragen oder Netzwerk-Erfahrungen gemacht, die du teilen möchtest? Dann schreibe uns unter eu.support@qneurope.com. Wir wollen voneinander lernen.

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